Was ist deine Lebenszahl? Numerologie!

Was ist eine Lebenszahl? Ihre Bedeutung und warum als Schmuck?

von Julia Neumann

Lebenszahl berechnen: 

Tag, Monat und Jahr der Geburt werden jeweils auf eine Ziffer heruntergerechnet, dann addiert. Wer am 12. Mai 1990 geboren ist, rechnet 3 plus 5 plus 19 gleich 27 gleich 2 plus 7 und landet bei der 9.

Oder, viel besser: nimm einfach unseren Lebenszahl Rechner!

Also, was dann da rauskommt, das ist die Lebenszahl, die zentrale Größe der Numerologie. Ausgenommen sind nur 11, 22 und 33. Sie werden nicht weiter reduziert, heißen Meisterzahlen, und wer eine hat, erwähnt es gern beiläufig.

Was die Zahlen bedeuten

Die Kurzfassung passt in drei Sätze. Die 1 fängt an, die 2 vermittelt, die 3 erzählt. Die 4 baut, die 5 zieht weiter, die 6 kümmert sich. Die 7 denkt nach, die 8 setzt durch, die 9 lässt los.

Die Meisterzahlen stehen für Intuition (11), große Pläne mit Bauzeichnung (22) und Hingabe (33). Die 33 gilt als die seltenste. Natürlich könnte man die aber auch wieder auf 2, 4 oder 6 reduzieren. 

Pythagoras wird als Urheber genannt, die Rechenmethode selbst stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Empirisch beweisen kann man diese Idee der Zahlen eher nicht. Darum geht es aber auch gar nicht: Die Lebenszahl funktioniert wie ein Horoskop ohne Tagesform. Man liest sie, erkennt sich ein bisschen wieder und behält den Rest einfach für sich.

Warum man sie trägt

Schmuck war schon immer der Ort für Informationen, die nur der Trägerin etwas sagen. Das Datum innen im Ring, die Initiale im Medaillon. Für alle anderen ist eine 7 an der Kette eine 7. Für sie kann es eine Kurzfassung sein.

Was die Zahl mit einem macht?  Psychologen kennen den Barnum-Effekt: Menschen erkennen sich in allgemeinen Charakterbeschreibungen wieder, als wären sie maßgeschneidert. Man kann das als Trick abtun. Man kann es auch nutzen. Wer liest, dass die 4 Dinge baut, die bleiben, sucht im eigenen Leben nach Belegen dafür – und findet sie. Die Zahl sagt einem nicht, wer man ist. Sie erinnert daran, wer man sein könnte.

Hinzu kommt die Idee der Materialität. Ein Gedanke verfliegt, ein Anhänger hat Gewicht. Die Forschung zur sogenannten Enclothed Cognition zeigt, dass das, was wir am Körper tragen, beeinflusst, wie wir denken: In einem viel zitierten Experiment arbeiteten Probanden im weißen Kittel konzentrierter als ohne. Schmuck ist die beständigste Form davon. Man legt ihn morgens an und vergisst ihn – bis man ihn zwischen zwei Fingern dreht. Im Meeting, in der U-Bahn, vor einem Anruf, den man lieber nicht führen möchte. In diesem Moment ist die 7 kein einfaches Ornament mehr. Sie ist ein Satz, den man sich selbst sagt.

Wer fragt, bekommt eine Antwort. Oder eben keine. In dieser Diskretion liegt der eigentliche Vorteil: deine Lebenszahl, das ist etwas sehr persönliches.

Deshalb wird die Zahl so oft verschenkt. Wer die Lebenszahl eines anderen Menschen schenkt, kannte dessen Geburtsdatum und hat auch noch damit gerechnet. Das ist mehr Aufmerksamkeit, als die meisten Geschenke aufbringen.

Bei Chaingang gibt es die Zahlen-Kollektion mit allen Lebenszahlen von 1 bis 9 und den Meisterzahlen 11, 22 und 33 – als Halskette, Mono Ohrring und Schlüsselanhänger.

Wie alles von uns in unserem Münchner Atelier mit Liebe gefertigt.

Viel Spaß beim Rechnen und überhaupt!

Liebste Grüße, 

Julia und die chaingang